Aktion zum Flüchtlingstag 2020: Briefe schreiben

Seit 1993 sind mindestens 38’739 Menschen beim Versuch, nach Europa zu flüchten, gestorben. Die meisten sind im Mittelmeer ertrunken. Andere wurden an Grenzübergängen erschossen. Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, Babys.

An den Aussengrenzen Europas und in Nordafrika leben aktuell hunderttausende Menschen in erbärmlichen Flüchtlingcamps unter katastrophalen Bedingungen. Besonders auf den griechischen Inseln ist die Situation dramatisch. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation zusätzlich.

Vom 1. bis 30. Juni in der ganzen Schweiz: Briefe schreiben & Solidarität zeigen

Die Aktion wurde initiiert von der offenen Kirche Bern und wird von zahlreichen Organisationen mitgetragen.

Indem kurze Briefe an den Bundesrat geschrieben werden für jede verstorbene Person, mit Kopie an die EU, soll allen Verstorbenen gedenkt und mit 38’739 Briefen und Namenszetteln protestiert werden können. Damit soll jeder und jede Verstorbene gewürdigt und gleichzeitig gegen ihren Tod protestiert werden.

Beteilige auch du dich am Schreiben der Briefe!

Auf der Webseite von „Beim Namen nennen“ gibt es Vorlagen in verschiedenen Sprachen und genauere Hinweise auf die Aktion. Ziel sind 38’739 Briefe aus der ganzen Schweiz. Jede Person schreibt so viele Briefe, wie sie möchte.